Wir sind an ´nem Punkt,
wo man niemanden sieht.
Wahrheit zu leise,
und Lügen beliebt.
Die Welt dreht sich schneller,
und keiner mehr fragt,
ob das was wir sagen,
noch irgendwas sagt.
Sie lachen alle laut,
über das was mal galt.
Fairness ist alt,
und der Anstand schon kalt.
Richtig ist falsch
und falsch ist richtig,
nur noch sich selbst
sind die meisten sich wichtig.
Refrain:
Gib´dem Schicksal `ne Chance
gib´ dem Schicksal `ne Wahl
Diesen Wahnsinn zu stoppen
auf was soll´n wir sonst hoffen.
Ich war mal zu ehrlich,
das war mein Verbrechen,
hab gelernt das wahre Worte,
oft Regeln brechen.
Ich sing gegen Hoffnungslosigkeit,
gegen Depression.
Für mich für alle,
doch wer hört mich schon.
Und wenn Du mich hörst,
dann hör auch Dich selbst.
Den Teil der noch hofft,
den Du täglich verstellst.
Ich weiss echt sein ist schwer,
doch es lohnt sich so sehr.
Erinner´Dich an Dich,
als wenn´s jemand Wertvolles wär.
Refrain:
Gib´dem Schicksal `ne Chance
gib´ dem Schicksal `ne Wahl
Diesen Wahnsinn zu stoppen
auf was soll´n wir sonst hoffen.
Man sagt erschieß´das Pferd,
bevor es unter Dir verreckt.
Das ich das Pferd bin,
hab ich viel zu lang nicht gecheckt.
Ich ritt immer weiter,
meine Seele schrie vor Schmerz,
die Hoffnung begraben,
und damit mein Herz.
Denn wenn keiner mehr,
für das Richtige steht,
wer weiss dann eigentlich noch,
worum es geht?
Wie soll man noch hoffen,
dass sich das Leben lohnt,
denn so wie´s aussieht,
wird wohl keiner verschont.
Refrain:
Gib´dem Schicksal `ne Chance
gib´ dem Schicksal `ne Wahl
Diesen Wahnsinn zu stoppen
auf was soll´n wir sonst hoffen.