Der Ritter ohne Pferd
Der Ehre und Anstand höher hält
Als das eigene Leben
Er würde es sogar für Fremde geben
Kein Schild, kein Helm, kein Heim
Kämpft jeden Tag seinen eigenen Kampf
Um „Sein oder Nichtsein“
Wer kennt seinen Namen?
Wer erkennt sein Gesicht?
Denn wer im Schatten lebt
Den sieht die Gesellschaft nicht.
Denn kein Vorurteil wird so schnell vernichtet
Wie ein Mann ohne Schutz hingerichtet
Ist man nicht konform und normal
Ist man schnell seltsam, gefährlich und egal
Doch er tat viel mehr, als er konnte
Für jemand, den er nicht kannte
Er verteidigte mein Leben ohne zu fragen
Und ich konnte nicht mal Danke sagen
Edler als die meisten, die ich je gekannt
Und doch streift er nach wie vor schutzlos
durchs Land
Wer ihn sieht, schenke ihm wenigstens etwas zu
essen
Und ein freundliches Gesicht
Denn wir stehen allein im Schatten Ihr steht im Licht
Refrain, falls es ein Song wird:
Ehrt den Ritter ohne Pferd
Der das Leben und den Anstand höher hält
Als das eigene, sowas nennt man Held!
Kontext dieses Songs ist eine Neuauflage von „Besuch der alten Dame“, aber ich bin noch nicht fertig damit.
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